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Verantwortlich für den Inhalt: Bernhard Hübscher und Jan Kandziora.
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Zeitleiste
Leiji Matsumoto hat bis heute bereits mehrere Dutzend Animes und Mangas geschaffen, von denen allerdings nur wenige außerhalb Japans bekannt wurden.
Die folgende Zeitleiste soll einen Überblick über dieses umfangreiche Werk geben.
Es ist, soweit bekannt, noch die übliche englische Übersetzung des Titels angegeben, um einfacher englischsprachige Seiten zu dem entsprechenden Werk finden zu können.
Die Aufstellung beginnt im Jahr 1968, als Matsumoto seinen Künstlernamen Leiji annahm.
Die zwischen 1958 und 1968 unter seinem wirklichen Vornamen Akira veröffentlichten Mangas sind, bis auf Neuauflagen, noch nicht enthalten.
Sein erstes veröffentlichtes Werk war Mitsubachi no Bôken — The Adventures of a Honeybee, das er als 15 jähriger 1953 bei einem Wettbewerb von Manga Shônen eingereicht hatte.
Noch eine Erklärung zu den Mangas: Es ist zu jedem Manga die Anzahl der Bände angegeben. Viele der Mangas sind aber nur in den jeweiligen Zeitschriften abgedruckt worden. Daher ist es nicht sehr wahrscheinlich, die Mangas heutzutage zu finden, nicht einmal in japanischen Comic-Antiquariaten.
1968
- Kôsoku Esupâ — Speed-of-Light Esper
- Zweibänder-Manga
1970
- Sensuikan Super 99 — Submarine Super 99
- Dieser Zweibänder-Manga erschien in Akita Shotens „Sunday Comics“.
1971
- Otoko Oidon — I am a Man
-
Dieser erste längere Manga (9 Bände) erschien bei Kodansha.
Auf englischsprachigen Seiten wird er oft fälschlicherweise als Matsumotos Debut angegeben.
1973
- Sei Bonjin Den — Exalted Chronicle of an Ordinary Man
-
Dieser von Nihon Bungeisha verlegte einbändige Manga ist ein Teil der der Yojôhan-Serie (Viereinhalb-Tatami-Zimmer).
Zimmer für die Teezeremonie sind übrigens viereinhalb Tatami groß.
1974
- Ganso Dai-Yojôhan Dai-Monogatari — The Original Great Story of the ‚Great four-and-a-half-Mat Room‘
- Die weiteren 6 Bände der Yojôhan-Serie erschienen hingegen ab 1974 in Asahi Sonoramas „Sun Comics“.
- Senjô — Battlefield Manga Series
-
Jeder der 9 Bände dieser Manga-Serie trägt seinen eigenen Namen.
Allesamt wurden sie von Shogakukan in deren „Shônen Sunday Comics“ veröffentlicht.
Einen kleinen Ausschnitt kann man in Frederik L. Schodts Manga! Manga! begutachten.
- Sexaroid
- Ebenfalls in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ erschien dieser 4-bändige Manga. 1992 wurde er erneut aufgelegt
- Uchû Senkan Yamato — Space Battleship Yamato
-
Dieser erste Anime Matsumotos lief in den Jahren 1974/75 in 26 Folgen im japanischen Fernsehen.
Die Serie wurde auch außerhalb Japans schnell bekannt und unter dem Namen Star Blazers von Voyager Entertainment auf Englisch veröffentlicht.
Das ursprüngliche Drehbuch stammte nicht von Matsumoto.
Er schrieb es kurzerhand um und drückte dem Werk einen eigenen Stempel auf.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Anime wurden Elemente der Tragödie in eine Zeichentrickproduktion übernommen - damals konnte sich auch in Japan niemand Zeichentrickfilme für Erwachsene vorstellen.
Die Serie war nicht besonders erfolgreich und wurde nach zwei Dritteln der geplanten 39 Episoden zu einem vorzeitigen Ende geführt.
An ihre Stelle rückte übrigens die in Deutschland ebenfalls bekannte Serie Heidi von Hayao Miyazaki.
1975
Dies war Matsumotos Jahr der Mangas.
Gleichzeitig bediente er alle seine bisherigen Verleger und weitere mit Mangas aus seinem „Vorrat“, wohl mit der Absicht, keine Abhängigkeit zu einem bestimmten Verlag aufkommen zu lassen.
- Denkô Ozuma — Lightning „Ozuma“
- Dieser dreibändige Manga erschien in Wakagi Shobôs „Comic Mate“.
- Gun Frontier
-
Dieser Dreibänder erschien hingegen wieder bei Akita Shoten.
Die auftretenden Figuren wurden später von Matsumoto in den Harlock-Mangas recycelt.
- Panic World
- Dieser kurze Einbänder-Manga wurde in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ veröffentlicht.
- Uchû Senkan Yamato — Space Battleship Yamato
- Der Manga zur Yamato TV-Serie erschien 1975 in drei Bänden in Akita Shotens „Sunday Comics“.
- Wadachi
- Kodansha durfte schließlich diesen Zweibänder veröffentlichen. Er wurde übrigens 1993 bei Shogakukan neu aufgelegt.
1976
- Insect
- Dieser Einbänder-Manga erschien in Asahi Sonoramas „Sun Comics“.
- Kikaikajin Toshi: Machiners' City — Mechanized Human Town: Machiners' City
- Dieser Einbänder ging an einen neuen Verlag, Futabasha, der ihn in „Power Comics“ veröffentlichte.
-
1977
Ab 1977 ging es mit der Karriere Matsumotos steil bergauf.
Er konnte mehr als ein halbes Dutzend Mangas pro Jahr bei Verlagen unterbringen.
Gleichzeitig starteten allein 1977 zwei Kinofilme und eine Fernsehserie, an denen Matsumoto mitwirkte.
- Ginga Tetsudô 999 — Galaxy Express 999
- Dieser 18-bändige Manga erschien ab 1977 in „Shônen Gahôsha“.
- Hiruandon — A Lamp Broad Daylight
- Kiso-Tengaisha veröffenlichte diesen Vierbänder-Manga in „Kiso-Tengaisha Bunko“.
- Hotaru no Naku Jima — Crying Firefly Isle
- Dieser Einbänder-Manga kam bei Taitosha heraus. 1994 wurde er in „Hard Comics“ erneut abgedruckt.
- Jikan Ryokô Shônen: Milaizer Ban — Time-Travelling Youth: Milaizer Ban
- Dieser Dreibänder, der die Vorgeschichte zu Ginga Tetsudô 999 — es geht um Maetels Vater — erzählt, erschien in Asahi Sonoramas „Sun Comics“
- Kaerazaru Toki no Monogatari — The Tale of a Time Which Won't Return
- Dieser Zweibänder-Manga erschien in Akita Shotens „Akita Manga Bunko“.
- Uchû Kaizoku Captain Harlock — Space Pirate Captain Harlock
- Akita Shoten veröffentlichte auch den ersten Captain Harlock-Manga.
- Uchû Senkan Yamato — Space Battleship Yamato
-
Der 1977 erschienene Kinofilm fasst die 1975 vorzeitig zu Ende geführte TV-Serie zusammen.
Zu diesem Kinofilm wurden sehr viele Merchandising-Artikel produziert.
Er löste einen Boom dieser Produkte aus, die für die heutige Anime-Vermarktung typisch sind.
In den USA wurde der Film von Voyager Entertainment auf Video veröffentlicht.
- Wakusei Robo Dangard ‚A‘ — Planetary Robo Dangard ‚Ace‘
-
Diese 56-teilige TV-Serie, die 1977/78 im japanischen Fernsehen lief, wurde in den USA in Teilen durch Parade Video veröffentlicht.
Die lockere Anime-Zusammenstellung „Force Five“ dieses Videoverlages beeinhaltet 26 Folgen der Matsumoto-Serie.
In Akita Shotens „Sunday Comics“ wurde auch ein zweibändiger Manga dazu veröffentlicht.
- Wakusei Robo Danguard ‚A‘ tai Konchû-Robot Gundam — Planetary Robo Dangard ‚Ace‘ versus the Insect-Robo Brigad
- Dieser 25-minütige Pilotfilm zur TV-Serie wurde im Kino als Vorprogramm gezeigt.
- Yojigen Sekai — Fourth-Dimensional World
- Shogakukan veröffentlichte Kurzgeschichten Matsumotos im Umfang von 2 Bänden in „Shogakukan Bunko“.
1978
Auch in jenem Jahr wurden wieder viele alte Arbeiten Matsumotos veröffentlicht, die bisher noch keinen Interessenten gefunden hatten. Der Mann war einfach „in“. Auch im Anime-Bereich tat sich mit Yamato, Harlock, Ginga Tetsudô 999 und einigem mehr sehr viel.
- Dai Junjô-kun — The Great ‚Pure 'n' Simple‘ Kid
- Dieser Dreibänder erschien bei Kodansha
- Dinosaur Zone
- Nihon Bungeisha veröffentlicht diesen Einbänder-Manag in seiner „Goraku Comics“.
- Dai Sôgen no Chiisana Yojôhan — Little ‚Four-and-a-Half-Mat Room‘ on the Big Prairie
- Dieser Einbänder erschien in Kiso-Tengaishas „Kiso-Tengai Comics“.
- Demodori Shain Den — The Chronicle of a Divorced Company Woman Gone Home to Mom & Dad
- Ebenso dieser Einbänder-Manga.
- Ginga Tetsudô 999 — Galaxy Express 999
-
Im Jahr 1978 startete die Animeserie zum Ginga Tetsudô 999-Manga, der wohl als das Kernwerk des Leijiversums angesehen werden kann.
Über vier Jahre wurden die Abenteuer von Tetsuro und Maetel in 114 Episoden im japanischen Fernsehen gezeigt.
Leider war diese Animeserie niemals außerhalb Japans zu bewundern.
- Hotaru no Suku — Firefly Village
- Futabasha brachte diesen Einbänder-Manga in seiner „Action Comics“.
- Kûkan Kikôdan — Armored Space Corps
- Dieser Einbänder kam widerum in Kiso-Tengaishas „Kiso-Tengai Comics“ heraus.
- Kyôryûsô Monogatari — Dinosaur Village Story
- Passend zur anderen Dinosaurier-Geschichte brachte Nihon Bungeisha auch diesen Einbänder.
- Matsumoto Leiji Roman to Gensô no Sekai — Leiji Matsumoto's World of Romance and Illusions
- Dieser Einbänder-Manga kam hingegen zur Abwechselung mal wieder bei Akita Shoten heraus.
- Mystery Eve
- Mal was längeres. Dieser zweibändige Manga war in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ zu lesen.
- Oyashirazu Sanka — A Song in Praise of Those Who Know Not Their Parents
- Ein neuer Verlag: Seirindô brachte diesen Einbänder in „Seirindô Kessaku“ heraus.
- Queen Emeraldas
-
Während Kondansha in „Kodansha KC“ Emeraldas drucken durfte.
Von diesem Manga gibt es einen „Deluxe reprint“ aus dem Jahr 1990.
- Sanzen-Nen no Haru — Three Thousand-Year Spring
- Dieser Einbänder-Manga erschien ebenfalls in „Goraku Comics“ von Nihon Bungeisha.
- Saraba Uchû Senkan Yamato: Ai no Senshitachi — Farewell, Space Battleship Yamato: Soldiers of Love
-
Anders als im ersten Yamato-Kinofilm, arbeitete Matsumoto beim 151-minütigen zweiten Film wieder als Über-Direktor an fast allen Stellen der Produktion mit.
Auf demselben Drehbuch basierend wurde später eine zweite TV-Serie produziert, bei der sich die Geldgeber allerdings ein etwas weniger drastisches Ende als in diesem Kinofilm gewünscht haben.
Voyager Entertainment brachte den Film in den USA unter dem Titel Farewell to Space Battleship Yamato: In the Name of Love auf Video heraus.
- SF Saiyûki Starzinger
-
Diese 64-teilige Animeserie lieft 1978/79 im japanischen Fernsehen.
Sie wurde als Spaceketeers im Rahmen der Videoveröffentlichung „Force Five“ von Parade Video außerhalb Japans bekannt.
- Torajima no Miime — Miime, the Tiger-Striped Cat
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Ein weiteres Magazin von Akita Shoten – „Princess Comics“ – brachte diesen Einbänder-Manga.
„Kleine Mii(me)“ ist übrigens auch der Name von Tetsuros Katze aus Ginga Tetsudô 999.
- Uchû Kaizoku Captain Harlock: Arcadia-go no Nazo — Space Pirate Captain Harlock: Secret of the Arcadia
- Diese 34 Minuten kurze Pilotfolge zur Harlock TV-Serie lief als Vorprogramm im Kino.
- Uchû Kaizoku Captain Harlock — Space Pirate Captain Harlock
-
Als 13 Folgen aus der Planung der ersten Yamato TV-Serie gestrichen wurden, fiel auch ein geplanter Charakter unter den Tisch.
In dieser 42-teiligen TV-Serie die 1978/79 im japanischen Fernsehen lief, erblickt Captain Harlock nun doch das Licht der animierten Welt.
Diese Serie wurde in den USA zusammen mit Queen Millenia zu einem unbeschreiblichen Gemisch zusammengeschnitten und lief unter dem Namen Captain Warlock vs. The Queen of the Thousand Years im dortigen Fernsehen.
Für damalige Fernsehslots waren jeweils ca. 40 Folgen nicht ausreichend – also nahm man zwei Serien im selben Zeichenstil, kürzte einfach ein paar Folgen weg und kam so auf insgesamt 60 Episoden.
Dieser Zusammenschnitt gehört auch zu den Anime-Altlasten in Frankreich, Spanien und Italien und wurde auf einigen Videobändern sogar in Deutschland veröffentlicht.
- Wakusei Robo Danguard ‚A‘: Uchû Dai-Kaisen — Planetary Robo Danguard ‚Ace‘: The Great Space Naval Battle
-
Auch diese 25 Minuten kurze Serienfolge kam im Kino-Vorprogramm.
Die Robo Danguard-Serie lief im japanischen Fernsehen schließlich noch.
1979
- Gin no Tani no Maria — Maria from the Silver Valley
- Dieser Nachdruck eines Einbänders aus dem Jahre 1958, den Matsumoto noch unter seinem richtigen Namen Akira zeichnete, erschien in Suiyôsha „Grand Comics“.
- Ginga Tetsudô 999 — Galaxy Express 999
-
Im 129-minütigen Kinofilm zur Serie werden die Hauptereignisse des Mangas nacherzählt, die Handlung weicht jedoch in einigen Dingen etwas von der Animeserie und dem Manga ab.
Dabei entwickelt der Film eine ganz eigene Dynamik und erscheint nicht so zusammengeschnitten, wie der erste Yamato Kinofilm.
Der Film ist in den USA durch Viz Videos als Galaxy Express 999: The Signature Edition vertrieben worden.
- Ginga Tetsudô 999: Kimi wa Senshi no yô ni Ikirareru ka!? — Galaxy Express 999: Can You Live as a Soldier!?
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Diese 114-minütige TV-Episode ist eine Neuverfilmung der Handlung der Episoden 12 und 13 anläßlich des ersten Jahrestag des Serienstartes.
Sie lief am 11. Oktober 1979 im japanischen Fernsehen.
- Majo Tenshi — Angel Witch
- Ein weiterer Einbänder, der in „Kodansha KC“ abgedruckt wurde.
- Môsô Oni: Saki Tanpen Kessakushû — Deluded Ogre: The Collected Short Story Masterpieces of Saki
- Nur die Titelgeschichte dieser bei Kiso-Tengaisha veröffentlichten Kurzgeschichtensammlung ist von Matsumoto.
- SF Saiyûki Starzinger II
-
Diese 8-teilige Fortsetzung der Starzinger-Geschichte schließt sich nahtlos an die bisherigen Fernsehfolgen an.
Leider blieb es bei der TV-Veröffentlichung in Japan, so dass die Geschichte in der englischsprachigen Fassung eigentlich nicht abgeschlossen ist.
- Uchû Senkan Yamato 2 — Space Battleship Yamato 2
-
Die Handlung dieser zweiten Yamato Fernsehserie mit 26 Folgen erzählt die Handlung des zweiten Kinofilms auf, das Ende wurde allerdings auf Wunsch der Geldgeber etwas geändert.
Die späteren Yamato-Filme und Serien basieren allesamt auf dieser Serie.
Von Voyager Entertainment wurde diese Serie unter dem Namen Star Blazers – The Comet Empire in einer englischen Fassung auf Video herausgebracht.
- Uchû Senkan Yamato: Aratanaru Taibidachi — Space Battleship Yamato: The New Voyage
- Dieser 114 Minuten lange Film lief am 31. Juli 1979 im japanischen Fernsehen und wurde ebenfalls von Voyager Entertainment in den USA auf Video veröffentlicht.
- Yamabiko 13-go — Craft Echo 13
- Auch dieser Einbänder-Manga erschien bei Kiso-Tengaisha.
1980
- Manga Rekishi Dai Hakubutsukan — The Great Museum of Manga History
- Bei Bronze-Sha erschien dieser Einbänder, der einen Gang durch die (damalige) Geschichte der Mangas darstellt.
- Dai Furin Den — Super Immoral Chronicle
- Dieser Einbänder erschien in Kiso-Tengaishas „Kiso-Tengai Comics“.
- Ginga Tetsudô 999: Eien no Tabibito Emeraldas — Galaxy Express 999: Eternal Traveler Emeraldas
-
Dieser 60-minütige Film lief am 3. April 1980 im japanischen Fernsehen.
Er baut auf der Episode 22 der TV-Serie auf und beleuchtet die Verbindung Maetel - Emeraldas genauer.
- Ginga Tetsudô 999: Kimi wa Haha no yô ni Aiseru ka!! — Galaxy Express 999: Can You Love Me as a Mother!!
-
Dieser 114-minütige Film lief am 2. Oktober 1980 im japanischen Fernsehen.
Er erzählt die Handlung der Folgen 51 und 52 der TV-Serie weiter.
- Ginga Tetsudô 999: Glass no Claire — Galaxy Express 999: Crystal Claire
- Dieser 17-minütige Film lief im Rahmen einer Bündelveröffentlichung im Kinoprogramm zusammen mit anderen kurzen Animes.
- Kareinaru Shôjo Manga — Shôjo Manga at It's Finest
- Tokyo Sanzesha brachte einige der Frühwerke Matsumotos von vor 1968 als einbändigen Nachdruck heraus.
- Marine Snow no Densetsu — The Legend of Marine Snow
- Dieser 81-minütige Film Matsumotos lief am 12. August 1980 im japanischen Fernsehen.
- Yamato yo Towa ni — Yamato: Toward Eternity
-
Der 145 Minuten lange dritte Yamato Kinofilm steht mit der Handlung der dritten TV-Serie im Zusammenhang
Voyager Entertainment hat auch diesen Film unter dem Namen Be Forever Yamato in den USA auf Video veröffentlicht.
- Uchû Senkan Yamato III — Space Battleship Yamato III
-
Die dritte und letzte Yamato TV-Serie lief von 1980 bis 1981 im japanischen Fernsehen.
Auch hier hat Voyager Entertainment alle 25 Folgen ins Englische übersetzt und unter dem Namen Star Blazers – The Boland Wars auf Video herausgebracht.
1981
1981 hatte Matsumoto sein Lager an alten Manga-Titeln aufgebraucht, so daß die Menge neuer Veröffentlichungen sich auf ein durchschnittliches Maß reduzierte.
- Matsumoto Leiji Shoki Sakuhinshû — The Collected Early Works of Leiji Matsumoto
- Bei Nakano Shoten erschienen in einem limitierten Nachdruck noch weitere der Arbeiten Matsumotos von vor 1968 erneut in insgesamt 4 Bänden.
- Nasuka
- Dieser Einbänder-Manga erschien in Asahi Sonoramas „Sun Comics“.
- Sayonara Ginga Tetsudô 999: Andromeda Shûchaku Eki — Adieu Galaxy Express 999: Final Station Andromeda
-
Die Handlung des 130-minütigen zweiten Kinofilms basiert auf keinem der früheren Werke der Reihe und spielt etwas nach deren Ende.
Da Matsumoto inzwischen eine zweite Manga-Serie angefangen hat, in der dieser Film keinen Platz findet, ist er wohl als Alleinstehend zu betrachten.
Der Film ist in englischer Sprache unter dem Titel Adieu Galaxy Express 999 von Viz Videos herausgebracht worden.
- Shin Taketori Monogatari: Sen-Nen Jo'ô — The New ‚Taketori Monogatari‘: Thousand-Year Queen
-
Die „Neue“ Königin der tausend Jahre-Serie in 5 Bänden wurde in Sankei Shuppans „Waku-Waku Comics“ abgedruckt.
Es gibt übrigens keinen Vorgänger. Die Serie heißt halt nur so.
Gleichzeitig lief die 42-teilige Fernsehserie an. Sie wurde in den USA als irrer Zusammenschnitt mit Captain Harlock von Harmony Gold herausgebracht. In Deutschland lief die ursprüngliche Serie Jahre später fast vollständig — nur die Zusammenfassung in der Halbzeit fehlte — im Tele5-Fernsehprogramm.
1982
- Yamiya no Karasu no Monogatari — The Tale of the Crow of Darkness
- Auch dieser Einbänder-Manga wurde in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ abgedruckt.
- Sen-Nen Jo'ô — Thousand-Year Queen
- Der 121-minütige Kinofilm zur Serie erzählt eine etwas andere Handlung.
- Waga Seishun no Arcadia — My Youth in Arcadia
-
Obwohl dieser 130 Minuten lange Kinofilm einer der letzten von Matsumoto in dieser Schaffensperiode war, handelt er doch vor Ginga Tetsudô 999 und den Captain Harlock-Werken, um eine Vorgeschichte zu schaffen.
Dabei geht es aber schon mal ein bißchen durcheinander.
Unter dem Namen Arcadia of my Youth wurde der Film auch außerhalb Japans bekannt.
- Waga Seishun no Arcadia: Mugen Kidô SSX — My Youth in Arcadia: Endless Orbit SSX
-
In den Jahren 1982 und 1983 lief diese 22-teilige Anime-Serie im japanischen Fernsehen.
Seltsamerweise hat sie es nicht in die USA geschafft, dafür aber unter dem Namen Albator 84 nach Frankreich.
1983
Matsumoto zeichnete ab diesem Jahr wieder mehr Mangas. Gleichzeitig war nach dem vierten Yamato-Kinofilm erst einmal Schluss mit den Anime-Bemühungen.
- Diver 0
- Dieser Einbänder-Manga wurde in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ abgedruckt.
- Hyôryû Kansen 000 — Castaway Linie 000
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Dieser 4-bändige Manga, der praktisch das umgekehrte Motiv des Ginga Tetsudô 999 — eine Vorortlinie der Eisenbahn — aufnimmt, wurde in „Shônen Gahôsha“ veröffentlicht.
Später wurde der Manga in zwei Bänden von Taitosha nachgedruckt.
- Shishunki Hyaku Man-Nen — Million-Year Puperty
- Auch dieser Einbänder-Manga erschien in Asahi Sonoramas „Sun Comics“.
- The Sutetekondoru
- Dieser Einbänder-Manga kam bei Asahi Sonorama heraus.
- Uchû Senkan Yamato: Kanketsu Hen — Space Battleship Yamato: Final Chapter
-
Der 158-minütige vierte Yamato-Kinofilm war nach dem zweiten Kinofilm ein weiterer Versuch, das Buch zu schließen — mit demselben geringen Erfolg.
Inzwischen gibt es nicht nur die Yamato 2520, sondern auch die Planungen eines weiteren Kinofilms.
Das Phänomen Yamato wird uns wohl noch einige Überraschungen bereiten.
So taucht die Yamato sowohl im zweiten Ginga Tetsudô 999-Manga, im Der Ring des Nibelungen-Manga, als auch in der leider eingestellten neuen Serie DNA Sights Fortress 999.9 auf.
Dieser Film wurde in den USA unter dem Namen Final Yamato von Voyager Entertainment auf Video herausgebracht.
1984
- Hyôryû 3000-Man Kônen: Shin Machiners (Chikyû Hen) — Thirty Million Light-Years: The New Machiners (Earth Chapter)
- Dieser Einbänder-Manga erschien in Asahi Sonoramas „Sun Comics“.
- Shinkirô Fairy Islanders 0 — Fairy Islanders Mirage 0
-
Dieser Einbänder-Manga wurde in „Shônen Gahôsha“ abgedruckt.
1994 gab es einen Neudruck in Taitoshas „Star Comics“.
1985
Ein nicht so produktives Jahr, mag es scheinen. Matsumoto gab stets an, alle Zeit für Arei no Kagami benötigt zu haben.
Leider sieht man dies dem Film mit seiner nicht vorhandenen Story nicht an.
- Arei no Kagami — Mirror of Arei
- Zu diesem rätselhaften 25-minütigen Kinofilm gab es auch einen einbändigen Manga, der von Sekai Bunkasha verlegt wurde.
- Kaitô M — Mysterious Thief M
- Dieser Einbänder erschien in Kodanshas „Science Comics”.
1986
Ab 1986 wurde es ruhiger um Matsumoto. Er zeichnete zwar noch, Animes waren für ihn aber erst einmal gestorben.
- Hard Metal
- Dieser dreibändige Manga erschien bei Shogakukan.
- Machiners: Kanzen Ban — Machiners: Final Edition
- Auch dieser Einbänder-Manga wurde in Asahi Sonoramas „Sun Comics“ abgedruckt.
1988
- V2 Panther
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Dieser zweibändige Manga wurde in „Shônen Gahôsha“ abgedruckt.
1994 gab es einen Neudruck in Taitoshas „Star Comics“.
1989
- Hiraga Gennai
- Dieser Einbänder erschien bei Nakano Kôronsha.
- Mu no Kurobune — The Black Ship of Nothingness
- Dieser zweibändige Manga wurde in Leed-shas „SP Comics“ abgedruckt.
- Niebelungen no Yubiwa 1: Rhine no Ogon — Der Ring des Niebelungen 1: Das Rheingold
-
Dieser Manga erschien 1989 bei Shinchosha Comics, wurde aber schon 1992 nachgedruckt.
Er erzählt die Geschichte von Harlock neu.
Hierauf basiert die neue Harlock-Saga.
Meist werden auch in Japan die entsprechenden deutschen Titel gebraucht.
Die späteren Bände (Der Ring des Niebelungen 3 - Die Walküre) wurden als Internetmanga und inzwischen auch als Tankôbon publiziert.
- Yôsei Den — The Legend of Faerie World
- Auch dieser Einbänder erschien bei Nakano Kôronsha.
1990
- The Cockpit
- 1990 druckte Shogakukan die Senjô-Mangas von 1974 in 5 Bänden unter dem Namen The Cockpit nach.
1991
- Shinkirô Kidan — Mirage Stories
- Dieser Einbänder erschien in Shogakukans „Big Comics“
- Muo no Hosomichi — The Long and Winding Road Within the Dreams
- Auch dieser Einbänder erschien in Shogakukans „Big Comics“
1993
- The Cockpit
- Diese Videoveröffentlichung in 3 Teilen erzählt die Geschichte der Senjô-Mangas von 1974.
1994
- Kagerô no Monshô — Crest of the Simmering Heat
- Diese bisher 4-bändige Manga-Serie wurde von Chûô Kôronsha herausgebracht.
- Case Hard
- Dieser sechsbändige Manga erschien in Shogakukans „Big Gold Comics“.
- Tenshi no Jukûbune —The Angel's Space-Time Craft
- Dieser Vierbänder kam bei Ushio Shuppansha heraus.
1995
Mit einer Neuauflage der Yamato-Serie gelang Matsumoto der Sprung zurück in den Anime-Bereich.
- Yamato 2520
-
Der Sprung der Yamato Legende in die 90er.
Diese Videoveröffentlichung umfasst 4 Teile.
1996
- Kasei Ryodan Danasaighto 999.9 — Mars Brigade DNA Sights' 999.9
- Dieser bisher zweibändige Manga wird von Kôbunsha veröffentlicht.
- Matsumoto Leiji no Tobidase! Uchû e — Leiji Matsumoto's Go For It! Onwart to Space
- Dieser Einbänder erschien bei Kôgyô Shimbunsha.
- Mugen Kai Hyôryû Ki — Limitless Sea Castaway Diary
- Dieser zweibändige Manga erschien in Shogakukans „Big Gold Comics“.
- Miyazawa Kenji Mangakan 4 — Kenji Miyazawa's Manga Museum 4
- Ein Werk von verschiedenen Manga-Zeichnern (unter anderem Matsumoto und Tezuka) als Anthologie für Night of the Galactic Railroad von Kenji Miyazawa, erschienen bei Ushio Shuppansha.
Diese Manga-Aufstellung endet bisher leider Anfang des Jahres 1997.
In dieser Liste fehlen außerdem seine Internetmanga (Der Ring des Niebelungen 2+3) und die neue Galaxy Express 999 Serie. Diese Serie soll die Länge der ersten Serie erreichen und ca. 4000 Seiten umfassen.
Zudem arbeitet Matsumoto auch noch an DNA Sights 999.9, einer Serie, die er als umspannendes Kernstück seines Leijiversums bezeichnet hat.
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